12 Mai 2015 4885
PortoBay Hotels & Resorts
#natur

Das „Königreich“ Algarve

Für alle, die die Algarve mit dem Zug besuchen oder verlassen, gibt es einen markanten Wendepunkt. Es ist ein kleiner, typischer portugiesischer Bahnhof an einem Ort namens Tunes. Das Dörfchen liegt einsam im Landesinneren, mitten in der Landschaft. Und trotzdem ist es ein Beispiel für die Identität der südlichsten Region Portugals und dafür, was man hier alles entdecken kann.

Einst war die Algarve ein Königreich. Sie gehörte zu den maurischen Gebieten auf der Iberischen Halbinsel, die von den Portugiesen in den ersten Jahrhunderten ihrer Staatsgründung, vor fast 900 Jahren erobert wurden. Neben dem Namen haben sich viele andere Dinge des Königreichs der Algarve erhalten, z. B. die Mandelbäume, die typischen Häuser, die Festungen und Burgen; ja sogar die Grenze. Diese ist zwar nur noch rein symbolisch, erlaubt es aber dennoch, zu erkennen, dass man die Algarve erreicht hat.

Neben dem traditionellen Tourismus, den Hotels, den schönen Stränden, dem Fisch und den Meeresfrüchten, dem Golf und dem besten Klima Europas bietet die Algarve viele Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten.

Ein Beispiel hierfür ist der Ort Odeceixe, der weit weg von den Stränden und Resorts an einer Flussmündung in einer Bucht an der Grenze zum Alentejo liegt. Etwas weiter im Süden befindet sich der westlichste Punkt der Algarve, das Kap São Vicente. Es war einmal der südwestlichste Punkt der Welt, lange vor den maritimen Entdeckungen und lange bevor auf Karten jenseits des Horizonts von Portugal etwas verzeichnet war. Auf dem Kap steht ein schöner, viereckiger Leuchtturm. In der Nähe befindet sich die Landzunge von Sagres, auf der zum Schutz der Algarve gegen Angriffe von Piraten und Seeräubern eine Festung errichtet wurde.

Wenige Kilometer weiter im Osten liegt die Stadt Lagos. Hier soll laut Überlieferung Heinrich der Seefahrer, die treibende Kraft hinter den portugiesischen Entdeckungen, seine Seefahrerschule gegründet haben. Diese führte zu einer Innovation, die die Fahrt über die Ozeane erst möglich machte. 

Die Städte . .. und die Gebirge

Die Landschaft besteht aus Gebirgen wie der Serra do Caldeirão oder der Serra de Monchique, in der sich der höchste Berg der Algarve erhebt, der 902 Meter hohe Foia. Das Fahrrad ist eine interessante Möglichkeit, um die Gebirge kennenzulernen. Die Touren sind wahre Abenteuerreisen! Das Fahrrad gewinnt immer mehr an Bedeutung und bietet vielfältige Strecken und Angebote. Neben dem Gebirge und dem Landesinneren gibt es auch an der gesamten Küste schöne Wege, mit der Meeresbrise und den Stränden als Begleiter.

Das schönste Wahrzeichen der Natur an der Algarve ist die Ria Formosa. Sie erstreckt sich über 60 Kilometer zwischen Inseln und Sandbänken an der Küste entlang. Die Sumpflandschaft ist ein einmaliges Ökosystem von seltener Schönheit, in dem hunderte Tierarten leben. Sie verläuft durch die Landkreise Loulé, Olhão, Tavira und Vila Real de Santo António und umfasst den südlichsten Ort Kontinentalportugals, das Kap Santa Maria.

Vom Meer aus gesehen ist die Ria Formosa ein Labyrinth aus Lagunen und Kanälen, die 1987 zum Naturpark erhoben wurden. Vom Flugzeug aus sticht sie sofort ins Auge, aber wer sie wirklich erleben will, muss ihre Biegungen und Windungen durchstreifen. Ein Besuch in der Ria ist ein Erlebnis für die Sinne und bietet viel mehr als nur Kontemplation. Das Angebot ist riesig.

Zu den wichtigsten Attraktionen zählt die Vogelbeobachtung, die Liebhaber aus aller Welt anlockt. Hier leben zahlreiche Spezies, darunter einige seltene Arten wie das Purpurhuhn, die Löffelente oder der große Brachvogel. Die Ria ist auch für die hier geernteten Muscheln, für ihre Bootstouren, Fischgründe, Seepferdchen und Delfine bekannt. Wer es lieber romantisch mag, kann hier aber auch zu zweit auf einem Segelschiff zu Abend essen.

Kultur mit dem Meer in Sichtweite

In dieser Welt der Natur ist aber auch die Kultur zu Hause, z. B. das Chalet des portugiesischen Dichters João Lúcio, in dem sich heute ein Umweltzentrum befindet. Es ist eines der wenigen Gebäude des portugiesischen Symbolismus. Ganz im Osten, an der Grenze zu Spanien, liegt Vila Real de Santo António; auch sie ein wichtiges Wahrzeichen. Die Stadt mit Überresten aus der Römerzeit und maurischen Burgen wird vom Guadiana-Fluss umspült, auf dem man bis in den Alentejo hinein fahren kann.

Das Angebot ist riesig und die Entscheidung fällt nicht leicht, ob man die Schönheit des Meeres und der Strände, die im Sommer perfekt zum Baden und im Winter mit der typischen Sonne der Algarve zum Wandern locken, hinter sich lassen soll. Was man auch tut, an der Algarve kommt man immer wieder zum Meer zurück.

PortoBay Falésia so nahe . ..

Da an der Algarve alle Wege zum riesigen Meer führen, erstreckt sich der Strand Falésia ganz natürlich am Fuße des PortoBay Falésia, auf halbem Weg zwischen Albufeira und Vilamoura. 

Die drei Aussichtspunkte auf der Steilküste mit Blick auf das Meer und das üppige Grün, das von den Felsen hinuntergleitet, gehören nur zu einem der vielen Vorteile, die PortoBay Falésia allen, die hier vorbeikommen, bietet. Mit direktem Zugang zum Strand, sind die Zimmer umgeben von den Pools, atemberaubenden Ausblicken, Komfort und guter Gastronomie mit dem Geruch und Geschmack nach Meer. Kommen Sie zu uns und entspannen Sie Ihren Körper und Geist auf dem goldenen Sand und im Meer. .. 

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