07 Nov 2019 777
PortoBay Hotels & Resorts PortoBay Hotels & Resorts
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Der beste Blick der Stadt

Er heißt Avista. Das Avista ist das neuste Restaurant von PortoBay. Über dem Ozean gelegen verbindet es die asiatische mit der mediterranen Küche, in einer entspannten und eleganten Atmosphäre.
Auf dem Tisch ein Glas, das aussieht, als sei es teilweise geschmolzen, mit einem Drink, der Frische ausstrahlt. Perlende Bläschen, das Grün von Limettensaft und Minzblätter als Verzierung mit einem Hauch Natur. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Mojito. Aber dieser Drink ist etwas Besonderes. Anstatt Rum wurde Sake verwendet, ein japanisches Getränk aus fermentiertem Reis, dem der Sake Mojito seinen Namen verdankt.

Diese Mischung verschiedener, sich harmonisch ergänzender Einflüsse bildet die Essenz des Avista: ein Restaurant, das eigentlich zwei Restaurants, eine Bar und eine Lounge hätte sein können, das aber vor allem ein gastronomischer Bereich in einem entspannten und eleganten Raum ist.

Der Name „Avista" erlaubt im Portugiesischen ein Wortspiel. Er kann „a vista", sprich „in Sicht", aber auch als konjugierte Form von „avistar" „erblicken" bedeuten, was hier im Sinne von „den Horizont genießen" gemeint ist, der sich einem von der Spitze des Hangs aus eröffnet, auf dem das Les Suites at The Cliff Bay errichtet wurde, das neueste Mitglied der Familie PortoBay, zu dem auch das Restaurant gehört.

Das Hotel mit seinen 23 Suiten mit Blick auf das Meer wurde um zwei Villen aus den frühen 1920er-Jahren herum errichtet.  Das Avista befindet sich in einer dieser Villen und ist über mehrere Ebenen verteilt, wodurch es möglich war, die verschiedenen Terrassen, Balkone und Säle des Gebäudes zu nutzen. Bei der Dekoration überwiegen sanfte Töne, in einer Mischung aus Klassik und Moderne, die den zeitlosen Stil schaffen, der die Hotels von PortoBay auszeichnet.

Das Avista ist ein Spiegel unserer Welt: Es ist dynamisch, vielseitig, zeitgemäß, ohne festgefahrene Konzepte. Es dekonstruiert das Konventionelle, ohne dabei alternativ zu sein. Es ist vielseitig.

Es entwickelt sich in Funktion von Zeit und Raum. Das im Glanz des Atlantiks servierte Frühstück, der Nachmittagstee, die Bar mit Cocktails und Snacks, die Mittag- und Abendessen. Alles wird an jedem Ort serviert, sei es auf der Terrasse mit der Atmosphäre einer Lounge oder in einem der Säle des Restaurants.

Hier existieren zwei Konzepte nebeneinander, die nicht ohne Grund zu den markantesten gastronomischen Kulturen der Welt zählen: die asiatische und die mediterrane Küche
Chefkoch Benoît Sinthon, der mit dem Restaurant Il Gallo d'Oro des in der Nähe gelegenen Hotels The Cliff Bay zwei Michelin-Sterne errungen hat, ist der Mentor der gastronomische Kreationen, aber beide Küchen verfügen über ein eigenes Team und einen eigenen Küchenchef.

Von Mittwoch bis Sonntag präsentiert Luísa Castro mehr als nur Sushi, eine Spezialität, die sich über die ganze Welt verbreitet und die asiatische Küche zum Teil der Popkultur gemacht hat. Die Küchenchefin räumt ein, dass sie dem Sushi als Markenzeichen entfliehen wollte. Aus diesem Grund überrascht die Küche nicht nur mit einem Sushi, das das Konzept der Fusionsküche vermeidet, sondern zeigt mit dem Menü, dass die Japaner noch viel mehr zu bieten haben.

Es gibt warme Gerichte nach traditionellen Rezepten mit einer persönlichen Note der Küchenchefin und regionalen Produkten Madeiras. Hier könne Sie Suppen wie Rámen oder Miso oder auf Holzkohle nach der Robatayki-Methode zubereitete Spezialitäten probieren, zum Beispiel ein Teriaki-Steak oder frischen Fisch.
Die asiatischen Speisen sind für den oberen Stock der Villa bestimmt. Eine Etage tiefer präsentiert sich die mediterrane Küche unter Leitung von Küchenchef João Luz, der zu gibt, dass das Avista bei der Entwicklung des Konzepts für das Restaurant alle Voraussetzungen für ein Steakhouse oder ein exklusives Spitzenrestaurant mitbrachte. Aber das ist es nicht! Es ist so konzipiert, dass es „konsensuell" ist, wie man es beim „comfort food" erwartet.

Der Josper-Grill wird hier für praktisch alles verwendet. Dieser geschlossene Kohlenofen mit einer Arbeitstemperatur von 300 bis 360 Grad konserviert den Saft der Lebensmittel und verstärkt so den Geschmack. Hier bereitet João Luz zum Beispiel gereiftes Fleisch zu, das mit Saucen aus aller Welt serviert wird: mit südamerikanischer Chimichurri; orientalischem Ananas-Chutney oder französischer Kaffeesauce. Auch Fisch gehört zur Speisekarte. Er wird nach dem jeweiligen Angebot des Marktes ausgesucht. Normalerweise variiert das Angebot zwischen Thun- und Lippfisch, Meerbrasse und Degenfisch.

Der Kunde stellt sein Gericht selbst zusammen, in dem er die Saucen und Beilagen auswählt. Trotz der Schlichtheit, mit der all dies abläuft, ist das Ergebnis eine wahre Explosion komplexer Aromen; eine Mischung verschiedener Geschmacksrichtungen, die sich harmonisch verbinden.

Ein Beispiel sind die verschiedenen Snacks, die, wie alle anderen Angebote auf der Karte, überall, in der Bar oder im Restaurant, serviert werden und sich auch als Vorspeise für ein Mittag- oder Abendessen eignen. Hummus, eine Timbale von Königskrabben, Jakobsmuscheln oder sogar Käse oder Wurst . .. An verschiedenen Optionen herrscht kein Mangel. 
Bei der Weinkarte dominieren die portugiesischen Sorten, davon über 30 Weine, die Sie glasweise genießen können. Außerdem gibt es verschiedene portugiesische Schaumweine, die immer mehr an Renommee gewinnen, sowie verschiedene Madeiraweine.
Am Abend verwandelt sich der Raum. In der Mitte des Gartens sorgt ein Holzfeuer mit seinen Flammen für Komfort und das Gefühl von Gastfreundschaft. Der warme Schein dringt angenehm bis in die letzten Winkel vor. Das milde Klima Madeiras tut ein Übriges und erlaubt es, die Terrasse fast das ganze Jahr über zu nutzen.

In der Ferne leuchtet die Spitze von Garajau sanft am Horizont. Man sieht ein bisschen etwas von Funchal mit dem Hafen und der Bucht . .. Es ist einfach der beste Blick der Stadt.

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