21 Jul 2016 1453
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Portugiesische Weine, portugiesische Identität

„Persönlichkeit" ist wohl das Wort, mit dem sich portugiesische Weine am besten beschreiben lassen. Sie bieten viel Aroma und ganz unterschiedliche Geschmackserlebnisse. Weltweit nimmt das Interesse an portugiesischen Weinen zu, besonders in Fachzeitschriften und Spitzenrestaurants, aber auch in der Gastronomie im Allgemeinen.

Die Fachleute sind sich einig über die einmalige Qualität dieser Weine, an denen in den letzten Jahren stark gearbeitet wurde. Das Ergebnis ist ein größeres Angebot mit gestärktem Markenbewusstsein und einer immer besseren Qualität.

Das Geheimnis dieses Erfolges steckt jedoch nicht nur in der Kreativität der Önologen, sondern auch in der Vielfalt. Obwohl Portugal relativ klein ist, verfügt das Land über circa 285 einheimische Rebsorten, die durch bekannte internationale Sorten, die gut auf den heimischen Böden wachsen, ergänzt werden. Einige der heimischen Reben sind international sehr bekannt, z. B. die roten Sorten Touriga Nacional, Baga und Castelão oder die weißen Sorten Alvarinho, Arinto und Fernão Pires.

Diese Vielfalt setzt sich in der Geografie des Landes fort. Es gibt 15 ausgewiesene Anbaugebiete mit ganz eigenen Merkmalen, zum Beispiel die Douro-Region, die älteste Weinbauregion der Welt, oder die Region des Vinho Verde, wo einzigartige Weine erzeugt werden, oder Madeira, wo einer der bekanntesten und meist prämierten Likörweine der Welt produziert wird

Auch die relativ kleinen Mengen, in denen die Weine produziert werden, sorgen dafür, dass portugiesische Weine so begehrt sind. Der Weinbau ist in Portugal stark verwurzelt und eng mit dem Bild Portugals als einem Land mit einer hervorragenden Küche verbunden. Natürlich ist der Wein von großer wirtschaftlicher Bedeutung, aber er ist vor allem ein wichtiges Symbol der portugiesischen Identität.

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